Einzelne Fälle

Kein Trend bei Radikalisierung von Kindern erkennbar

Das Thema Radikalisierung bei Kindern und Jugendlichen verdient laut Bildungsministerium große Aufmerksamkeit. Einzelne Fälle, die statistisch erfasst wurden, lassen dennoch auf keinen Trend schließen, erklärt Claude Meisch in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage.

Weil die Maßnahmen gegen Covid-19 eine Belastung für das Wohlbefinden der Kinder sind, hat das Bildungsministerium dies im neuen Schuljahr in den Fokus gesetzt

Weil die Maßnahmen gegen Covid-19 eine Belastung für das Wohlbefinden der Kinder sind, hat das Bildungsministerium dies im neuen Schuljahr in den Fokus gesetzt Foto: dpa/Klaus-Dietmar Gabbert

Eine relativ große Anzahl an Kindern zwischen zehn und zwölf Jahren sollen sich im Jahr 2019 radikalisiert haben. Die ADR-Abgeordneten Fernand Kartheiser und Fred Keup berufen sich bei dieser Aussage auf einen Artikel aus dem Le Quotidien vom 27. November 2020 mit dem Titel „Déradicalisation: Le lien social, facteur clé“. Die Zahlen darin gehen auf den Jahresbericht der Organisation Respect.lu zurück. Diese wurde vor über drei Jahren gegründet, mit dem Ziel, Personen zu beraten, die mit Formen der Radikalisierung konfrontiert werden.

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